Ankommen bei Gott und ein neues Zuhause finden

Lichtdurchflutetes Schlafzimmer mit warmen Naturtönen - Sinnbild für Geborgenheit udn Zuhause ankommen bei Gott

Ankommen bei Gott und ein neues Zuhause finden

Zu allererst möchte ich dir sagen, dass das Gefühl des Ankommens bei Gott wohl ganz tief in uns Menschen verwurzelt ist. Diese Sehnsucht nach wahrer Heimat, einem sicheren und geborgenen Zuhause, wo man einfach sein kann und darf. Ein Zuhause, wo man Halt und Ermutigung findet, wo man immer hinkommen kann, aber auch frei ist, zu gehen und zu leben wie man es möchte. Gibt es das überhaupt?

Viele Jahre habe ich danach gesucht. Aus einem behüteten Elternhaus stammend, war mir nicht bewusst, wie schwer und unerreichbar sich dieser Wunsch gestalten kann. Und dann bin ich auf dieser Reise, die teilweise wirklich unerbittlich schien, letztlich doch ganz nebenbei angekommen – und das sah anders aus, als ich es mir immer vorgestellt hatte.


Wenn äußeres Ankommen nicht genug ist

Mit Ankommen verbinden wir vielleicht das Ankommen in einem Job, bei einem Partner, dann einer Familie, vielleicht einem Haus, einer langersehnten Reise … was es auch immer sein mag. Meist entpuppt sich dieses Ankommen nach einiger Zeit als wohl weiterer Schritt auf unserer Suche nach wahrem Ankommen.

Ein Job kann sich anders gestalten als wir erwartet haben, ein Partner vielleicht unsere Hoffnungen nicht erfüllen, eine Familie über unsere Kräfte gehen, ein Haus bauliche Mängel haben oder neben den ‚falschen Nachbarn‘ stehen, die Reise durch unvorhergesehene Ereignisse weniger erholsam werden als gedacht.


Die Suche nach einem richtigen Zuhause

Wo findet sich also ein Ankommen, mit dem man sich sicher fühlen und aus dem heraus man weiter wachsen kann? Wie so viele andere auch, hat mich das Leben irgendwann in die Knie gezwungen und ich habe – nachdem ich jahrelang nicht wirklich etwas von Gott wissen wollte – mich auf eine neue Begegnung mit IHM eingelassen. Vielmehr bin ich Seiner Einladung gefolgt.

„Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.“

Matthäus 11:28 (HFA)

Meine Reise zum wahren Ankommen

Als ich an einem Punkt angekommen war in meinem Leben, an dem ich nicht mehr richtig weiter wusste, habe ich angefangen, mich Gott wieder zu öffnen. Was hatte ich denn zu verlieren, dachte ich mir. Also sprach ich dieses Gebet: „Gott! Wenn es dich wirklich gibt, dann könnte ich jetzt wirklich Deine Hilfe gebrauchen. Ich weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll.“ Und Gott antwortete. Ziemlich genau 20 Minuten später. Wie genau und was dann passierte, kannst du hier nachlesen.


Jesus wird zur Sicherheit

In dieser Zeit der Unsicherheit wurde Jesus meine Sicherheit. Es war egal, wo ich hinging, egal um welches Thema es ging: immer und überall habe ich angefangen, mit Ihm sprechen, Ihm mein Herz auszuschütten, Ihn um Rat zu fragen und gewartet, was passiert.

Immer wieder habe ich erlebt, wie mir Gott durch die Bibel, Sein Wort, Wegweisung gab, wie Er mich im richtigen Moment Menschen vorstellte, die ein weiterer wichtiger Schritt auf meinem Weg waren. Wie ich hören und erleben durfte und merkte, dass nichts mehr ist wie es war – im positiven Sinne.

„Schaut nach vorne, denn ich will etwas Neues tun! Es hat schon begonnen, habt ihr es noch nicht gemerkt? Durch die Wüste will ich eine Straße bauen, Flüsse sollen in der öden Gegend fließen.“

Jesaja 43:19 (HFA)


Helles Wohnzimmer mit gemütlicher Atmosphäre - Symbol für Zuhause und Ankommen bei Gott

Was wahres Ankommen bedeutet

Plötzlich oder vielmehr allmählich war alles anders – ich war nicht mehr alleine, nicht mehr nur auf mich gestellt mit meinen Fragen an das Leben, an mich und meinen weiteren Weg.

Hatte ich mehr Antworten als vorher oder plötzlichen Seelenfrieden? So gar nicht. Aber ich wusste, dass Jesus an meiner Seite war; ich mich für keine meiner vergangenen Entscheidungen schämen musste. Ich spürte, dass es gut war und ich ab nun neu weitergehen durfte.

„Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.“

2. Korinther 5:17 (HFA)


Deine Einladung

Vielleicht befindest du dich gerade an einem Punkt, wo du nicht weiterweißt. Möglicherweise fragst du dich, ob es diese wahre Heimat wirklich gibt. Aber vielleicht geht es dir, wie mir damals: Was hast du denn zu verlieren?

Gottes Einladung steht immer. Er wartet darauf, dass du nach Hause kommst. Es geht nicht darum, erst alle Probleme zu lösen oder das perfekte Leben zu führen. Es geht darum, dich mit deinen Fragen, deinen Zweifeln und deiner Sehnsucht an den zu wenden, der dich von Anfang an gekannt und geliebt hat.

„Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen. Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann!“

Psalm 139:15-16 (HFA)


Möchtest du mehr über dieses Ankommen erfahren?

Wenn dich diese Gedanken berühren, dann lade ich dich ein: Öffne dich (nochmal) für Gottes Liebe. Sprich mit Ihm – Er hört dich. Er hat gute Pläne für dich. Darauf darfst du vertrauen. Schau dich hier gerne weiter um. Vielleicht findest du ja noch das ein oder andere, das dir auf diesem Weg des (Wieder-)Kennenlernens hilft.

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